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2011
Oktober
13.
AWK-Treffen

Hilden



Mai

26.

AWK-Treffen


Düsseldorf

 
 
   Aktuelle Veranstaltung

Der COMMON Anwenderkreis Niederrhein trifft sich im Frühjahr 2012.

Für das nächste AWK Treffen im Frühjahr 2012 ist ein weiteres Thema "Anwendungsmodernisierung" geplant. Als Referenten sind Mitarbeiter der PKS vorgesehen. Ein Gastgeber für dieses Treffen konnte noch nicht gefunden werden. Interessierte wenden sich bitte an Hartwig Tödter.


Wir freuen uns auf Sie!

Hartwig Tödter
AWK-Leitung


 
 
AWK Rückblick


Anwenderkreis Niederrhein am 13. Oktober 2011

Softwareerweiterungen und Modernisierungen auf der IBM System i mit PHP

Nach den Vorträgen zum Source Code Management und der Speicher Optimierung hatten die Verantwortlichen für das letzte Treffen des COMMON Anwenderkreises Niederrhein im Jahr 2011 ein Thema zur Anwendungsentwicklung vorgesehen. Ganz vorne auf der Wunschliste der Mitglieder stand dabei die Entwicklung und Modernisierung mit PHP auf der System i.

Nach dem ersten Gespräch zwischen unserem AWK-Leiter Hartwig Tödter und Herrn Klaus Berghald von Zend Technologies war die Bereitschaft zur Zusammenarbeit schnell geklärt und die Planung und Umsetzung nur noch Formsache.


Am 13. Oktober 2011 trafen sich dann 21 Teilnehmer und 2 Referenten bei ihrem Gastgeber, der iks GmbH in Hilden.


Nach der Begrüßung durch den AWK-Leiter gab Herr Berghald in den folgenden 45 Minuten einen ersten Überblick zu PHP auf der System i.

Nachfolgend die wichtigsten Erkenntnisse:

  • IBM unterstützt den Einsatz von PHP auf der System i.
  • PHP ist eine Open Source Scripting Sprache für Webanwendungen.
  • Zend bietet Implementierungs- und Entwicklungsumgebungen für PHP in Verbindung mit i5/OS.
  • Die Produkte Zend Core for i5/OS und Zend Studio Professional for i5/OS sind kostenlos, gegen eine zusätzliche Gebühr sind höhere Unterstützungsstufen verfügbar.
  • PHP-Anwendungen können auf DB2 Daten der System i zugreifen.
  • PHP-Anwendungen können mit System i Anwendungen (RPG/Cobol/CLP) verknüpft werden.
  • PHP kann auf der System i zur Neuentwicklung und zur Modernisierung verwendet werden.


  • Eine Modernisierung des Green Screen front end wäre möglich durch:
    • lösen der Green Screen Präsentationsschicht
    • erstellen der Präsentationsschicht mit PHP
    • verbinden der PHP Präsentationsschicht (front end) mit der System i Anwendung (back end)
  • Das Produkt Zend Core for i5/OS beinhaltet:
    • Die PHP Laufzeitumgebung
    • Bibliotheken für die Zusammenarbeit mit i5/OS
    • Ein Toolkit für die Nutzung der System i DB2 und Anwendungen
  • Das Produkt Zend Studio Professional for i5/OS beinhaltet die Entwicklungskomponenten:
    • Debugger
    • Analysetools
    • Optimierungstools
    • Datenbanktools



In der anschließenden Pause nutzten die Teilnehmer bei Getränken und Brötchen die Zeit zu Diskussion. Einige der Besucher hatten bereits PHP Erfahrung und konnten gezielte Fragen an die Zend Fachmänner stellen und mit den anderen Teilnehmern ihr Wissen austauschen.

Es war dann gar nicht einfach, die einzelnen Gruppen aufzulösen und mit dem zweiten Teil des Vortrages durch Herrn Burkl von Zend Technologies fortzufahren. Herr Burkl berichtete aus einem Kundenprojekt, wo in nur 5 Tagen ein Prototyp für eine Tracking Software erstellt werden konnte. Mit einem beliebigen front end (Mobiltelefon, Table PC, Browser) kann eine Liste von Shipments mit Barcode und Foto des Artikels angezeigt und gesucht werden. Dabei wurde als Back End zur Datenhaltung eine System i mit DB2 verwendet.

Weitere Beispiele der erfolgreichen Umsetzung von PHP Projekten aus der Praxis konnte an diesem Tag auf Grund des großen Interesses an dem Programmierungsbeispiel, das von Herrn Burkl vorgestellt wurde, nur kurz behandelt werden. Die von Zend eingestellten Präsentationsunterlagen und Webinare sind unter dem link http://session.dach.zend.com/awk-nr-php-auf-ibm-i zu finden.

Sehr interessant ist die Möglichkeit IBM System i Systemressourcen für 50,- $ mtl. zu mieten. http://idevcloud.com/



Um 18:00 Uhr wurde die Veranstaltung pünktlich von Hartwig Tödter beendet. Nachdem die verbliebenen Brötchen verzehrt und die letzten Diskussionsrunden sich aufgelöst hatten, gingen die letzten Teilnehmer gegen 19:00 Uhr in den verdienten Feierabend.

Für das nächste AWK Treffen im Frühjahr 2012 ist ein weiteres Thema "Anwendungsmodernisierung" geplant. Als Referenten sind Mitarbeiter der PKS vorgesehen. Ein Gastgeber für dieses Treffen konnte noch nicht gefunden werden. Interessierte wenden sich bitte an Hartwig Tödter.

Abschließend ein herzliches Dankeschön an die iks als Gastgeber, den Referenten von Zend und allen Helfern.


Rückblick auf das Treffen des AWK Niederrhein am 26.05.2011

„IBM Speichervirtualisierung"

Rückblick


Rückblick auf das Treffen des AWK Niederrhein am 25.11.2010

Source Code Management und Versionsverwaltung

Am 25.11.2010 hat sich der COMMON Anwenderkreis Niederrhein in Neuss bei RCI Banque S.A. Deutschland getroffen. Im Mittelpunkt dieses Termins Stand das Thema „Source Management und Versionsverwaltung“.

Pünktlich versammelten sich 24 Zuhörer und Vortragende in einem großen Besprechungsraum des Gastgebers. Nach einer kurzen Begrüßung durch den AWK Leiter Hartwig Tödter gab Herr Jürgen Heukrath, Direktor IT bei der RCI Banque S.A. Deutschland, einen Einblick in die IT-Landschaft des gastgebenden Unternehmens.

Herr Olaf Vogelbusch ging in seinem Vortrag auf Probleme früherer „ad-hoc-Programmierung“ ein. In der Folge zeigte er Möglichkeiten der Softwareentwicklung unter Einsatz moderner Software-Engineering-Werkzeuge auf. Dabei spannte er einen Bogen weit über das eigentliche Thema hinaus vom Anforderungsmanagement über die Releaseplanung bis hin zum Change- und Incidentmanagement. Folgerungen aus Herrn Vogelbuschs Vortrag waren Beispielsweise:

Wenn ich nachverfolgen kann welche Sourcecode-Teile und -Änderungen auf welche freigegebenen Anforderungen zurückzuführen sind, dann kann ich die Auswirkungen (Kosten) von Anforderungsänderungen (Change Requests) besser abschätzen.

Mehrere auch parallel weiterentwickelte Versionen eines Softwaresystems lassen sich nur mit einer Kette zusammenarbeitender Verwaltungswerkzeuge beherrschen.

Diese und viele weitere Aussagen waren wichtig, wirkten aber auch frustrierend, denn sicherlich kennen nur wenige Zuhörer ein Softwareentwicklungsumfeld in dem das aufgezeigte Ideal vollständig erreicht wird. Die Pause wurde genutzt, um bei Brötchen, kalten und warmen Getränken die Ideen und Umsetzungsprobleme zu Diskutieren.

Nach der Pause gab es dann zwei Erfahrungsberichte aus der Praxis bei der RCI Bank selbst. Zunächst gab Herr Friedel Maus, iks GmbH, einen Einblick in die Einführung eines Versionsverwaltungssystems. Vor Jahren war Herr Maus beteiligt als bei der RCI Bank Turnover eingeführt wurde:

Die Einführung neuer komplexer Werkzeuge funktioniert nur, wenn auch die Arbeitsabläufe (Prozesse) neu definiert werden. Und gerade die Einführung neuer Prozesse kann sehr aufwendig sein.

Nach Herrn Maus berichteten dann Herr Wolfgang Brand und Herr Michel Sower, beide RCI Banque S.A., über den Einsatz von Turnover und die Probleme bei der Verwendung von Standardsoftware. Wie geht man z.B. damit um, wenn der Hersteller-Support für eine Version ausläuft, die neue Version aber für den Kunden entscheidende Eigenschaften nicht mehr unterstützt?

Die Einführung von Prozessen und Werkzeugen löst viele Probleme, schafft aber auch neue, an die vorher unter Umständen niemand gedacht hat.

Um 18:00 Uhr wurde die Veranstaltung pünktlich von Herrn Hartwig Tödter beendet. 

Als Themen für das Jahr 2011 wurden zunächst „RPG Open Access“ und „Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung“ vorgeschlagen. Die AWK-Leitung wird auch für diese Themen kompetente Referenten gewinnen, einen passenden Veranstaltungsort finden und gelobt Besserung für das nächste Treffen, denn in Neuss wurde vergessen die angenehme und konstruktive Atmosphäre mit Fotografien zu dokumentieren. 

An dieser Stelle geht noch einmal ein großer Dank an den Gastgeber, die RCI Banque S.A. Deutschland, der neben den Räumlichkeiten auch die Getränke stellte, an alle Referenten für die Interessanten Beiträge, an die iks GmbH für die Brötchen und an alle Helfer, die zu dem guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.