ARBEITSKREIS DCW-ANWENDER zurück
Arbeitskreis-Leiter:
Ingo Junker


Routenplaner
DB-Fahrplanauskunft
 
 
  Jahr   Monat   Tag   Ereignis  
Ort
Handout






















 
 
   Aktuelles aus dem Arbeitskreis

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Common-DCW-Arbeitskreismitglieder
 
es ist soweit. Ab sofort können Sie Ihre Änderungs- und Weiterentwicklungsanforderungen an der bei Ihnen eingesetzte DCW Software über das neue Internetforum an DCW herantragen. Hierbei werden Sie von einem COMMON-Team unterstützt.
 
Das internetbasierte Anwenderforum ist die offizielle Plattform für alle DCW Kunden, um Anforderungen für Änderungen und zur Weiterentwicklung der DCW Software zu formulieren und sowohl untereinander, als auch mit DCW zu diskutieren. Die auf dieser Grundlage - und unter der Moderation des Common Teams - erarbeiteten Vorschläge und Konzepte für Änderungen und Erweiterungen werden von DCW realisiert und im Rahmen des PTF-Verfahrens allen Kunden mit Pflegevertrag zur Verfügung gestellt oder können als kundenspezifische (kostenpflichtige) Ergänzungen speziell für einen Kunden - oder einen Kundenkreis, der in dem Forum hieran Interesse bekundet hat - programmiert werden.
 
Das Forum wurde von der herstellerneutralen und –unabhängigen Benutzervereinigung COMMON Deutschland e.V. entwickelt und wird auch von Common betrieben. Zugangsberechtigt sind alle DCW Kunden, auch wenn sie keine COMMON-Deutschland Mitglieder sind. (obwohl wir uns freuen würden, wenn sie das noch werden).
 
Sie finden das Forum unter
 
                                www.ms-visucom.de/index_common.html
oder unter
                                www.common-d.de/dcw-forum.html
 
Bereits auf der Startseite ist eine ausführliche Bedienungsanleitung/Dokumentation unter dem Button „Hilfe“ abrufbar.
 
Für Ihre Erstanmeldung benötigen Sie Ihre DCW Kundennummer und die Firma, in Ihrem Fall also:
                        Kundenummer:     *****einfügen*********
                        Firma             :     *****einfügen*********
 
(Bitte beachten Sie die Schreibweise der Firma, da die Kundennummer hiergegen geprüft wird )
 
Als Mitglied des COMMON-DCW-Anwenderkreises steht Ihnen das Forum ab sofort zur Verfügung. Alle anderen DCW Kunden werden von Steeb/DCW im Dezember hierüber informiert und erhalten dann ab Januar 2006 ebenfalls Zugang zu dem Forum.
 
Mit Ihrer aktiven Teilnahme an dem Forum und auch schon mit der Interessensbekundung zu einzelnen Anforderungen leisten Sie einen entscheidenden Beitrag dazu, dass die DCW Software weiterentwickelt wird und weiterhin langfristig auch in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden kann.

Weitere Informationen zum Forum erhalten Sie in der folgenden PDF-Datei

                                Das "DCW – Anwenderforum" bei COMMON

Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ingo Junker, der Leiter des "COMMON Arbeitskreises DCW-Anwender", war wieder überaus aktiv und hat einiges für Sie auf die Beine gestellt:

Der akribisch zusammengestellte, umfangreiche Anforderungskatalog wurde umgesetzt und die Programmierung des geplanten Internetforums erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeitsgruppe um Ingo Junker ist jetzt in der Testphase und stellt erste Ergebnisse am 14.9.2005 beim Steeb Mittelstandsforum vor.

Sie - die Mitglieder des COMMON Arbeitskreises - werden insofern priviligiert, dass Sie die Zugangsdaten bereits im Vorfeld erhalten, bevor das Forum im
Oktober für alle DCW-Anwender zugänglich sein wird. Ingo Junker und sein Team werden sich dazu rechtzeitig mit Ihnen in Verbindung setzen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie auch aus dieser wichtigen Aktion den Nutzen Ihrer User Group COMMON Deutschland auf sich wirken lassen, uns weiterhin zahlreich unterstützen und sich in den Kreis der COMMON-Mitglieder einreihen würden.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Sommertage und freue mich auf unsere nächste Begegnung!

Ihre Christa Beck

Geschäftsführerin
COMMON Deutschland e.V


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Arbeitskreis-Mitglieder ,

möglicherweise haben Sie sich schon gefragt „Was ist eigentlich mit dem DCW- Anwenderkreis los?“

Man hört ja gar nichts mehr. Geht es da weiter? Und wenn ja, wie denn genau ?

Unsere Antwort: Ja, es ging und es geht weiter und zwar recht erfolgreich!

Mit der letzten Informationsmail haben wir Sie um die Beantwortung verschiedener Fragen zu dem weiteren Bestehen des Anwenderkreises und unserer zukünftigen Vorgehensweise gebeten. Das Ergebnis war mehr als eindeutig und so konnten wir gezielt an der Umsetzung arbeiten.

Mit dem neuen Wartungsvertrag, und den deutlich geänderten strategischen Aussagen von DCW zur Unterstützung und Weiterentwicklung der Software haben wir unser primäres Ziel erreicht.

Wir haben zwischenzeitlich weitere Gespräche zum Thema Weiterentwicklung der DCW-Software geführt. Dabei hat sich Steeb/DCW deutlich für den Anwenderkreis ausgesprochen und begrüßt unsere Aktivitäten ausdrücklich. Es besteht aktives Interesse von Steeb/DCW den Anwenderkreis als Sprachrohr aller DCW-Kunden und als Vermittler zwischen DCW und den Kunden zu etablieren und zu unterstützen. (Siehe hierzu auch den Artikel im Steeb Mittelstandsmagazin 1/2005 auf Seite 15)

Der COMMON-DCW-Anwenderkreis wird daher weiter bestehen bleiben. Ziel ist es, möglichst viele, am besten alle DCW Kunden, hierfür zu gewinnen, um unsere gemeinsamen Interessen noch stärker gegenüber Steeb/DCW vertreten zu können. Durch COMMON steht eine neutrale Plattform zur Verfügung, die bereits umfangreiche Erfahrungen und Erfolge als Interessenvertretung des Mittelstandes gegenüber IT-Herstellern aufzuweisen hat.
Der Anwenderkreis ist ein „offener Common Arbeitskkreis“. Dies bedeutet, dass alle DCW-Kunden hier mitmachen können. Sie müssen hierfür nicht Mitglied von Common werden.

Die Gespräche zur Weiterentwicklung der Software haben mittlerweile auch zu einem abgestimmten Konzept geführt, wie zukünftig die Softwareanforderungen der DCW Kunden kanalisiert an DCW herangetragen sowie nachvollziehbar bewertet, gewichtet und verfolgt werden können.

Um dies zu erreichen, soll für alle DCW Kunden eine Art Internetforum eingerichtet werden. Hierin können Anforderungen und Änderungswünsche formuliert und zu bereits vorhandenen Anforderungen kann durch Zustimmung deren Wichtigkeit auch für andere Kunden dokumentiert werden. Bei der Konkretisierung der Anforderung kann ein „Kompetenz-Team“ (Besteht aus Mitarbeitern von DCW Kunden, die sich in den Anwendungen und/oder der Programmierung sehr gut auskennen) unterstützen. Zu den eingegebenen Anforderungen wird eine Stellungnahme von DCW abgegeben. Sofern DCW die Anforderungen als kostenpflichtige Zusatzprogrammierung und als „nicht im Rahmen des Wartungsvertrages“ bewertet, überprüft das „Kompetenz-Team“ die Argumentation und den angegebenen Aufwand.
Eine entsprechende Bewertung wird zu der Anforderung eingegeben.
Dies kann ggf. zu einer überarbeiteten Stellungnahme von DCW führen. Sollte keine gemeinsame Bewertung gefunden werden, gibt es ein Eskalationsverfahren, das zu einem abschließenden Ergebnis führt. Alle diese Schritte und Kommentare sind im Internetforum öffentlich dargestellt, sodass konkret die Weiterentwicklung der Software nachvollzogen werden kann. Damit wird auch erkennbar wie Steeb/DCW die uns gemachten Zusagen zur Weiterentwicklung in der Praxis lebt.

Es wird noch eine ganze Reihe zusätzlicher Funktionen und Möglichkeiten in diesem Forum geben, auf die ich aber hier jetzt nicht näher eingehen möchte. Parallel zum Konzept haben wir bereits mit einigen echten Anforderungen eines DCW-Kunden dieses Verfahren, quasi als Trockenlauf, gemeinsam mit DCW getestet. Das Ergebnis entsprach unseren Erwartungen.

Anfang nächsten Jahres soll das Konzept realisiert werden. Das Forum wird auf dem Server von COMMON Deutschland eingerichtet und betrieben. Die Finanzierung der Programmentwicklung ist in trockenen Tüchern. Nach einer Installations- und Testphase werden Steeb/DCW und COMMON gemeinsam alle DCW Kunden über die bereitgestellten Funktionen und das genaue Benutzungsverfahren informieren

Durch Ihre aktive Unterstützung und Teilnahme, insbesondere an dem geplanten Internetforum soll ein reger Dialog mit DCW entstehen, der die Umsetzung und Integration der Kundenwünsche in die DCW Software und damit auch den längerfristigen Erhalt der Software sichert.

Für das nächste Jahr haben wir mit Steeb/DCW über die Durchführung einer Informations- und Diskussionsveranstaltung des COMMON-DCW-Anwenderkreises gesprochen. Hierbei wollen wir über die ersten Erfahrungen mit dem Internetforum berichten und diskutieren, aber auch von Steeb/DCW über aktuelle Weiterentwicklungen und die mittelfristigen Perspektiven informiert werden.(nicht über Migrationswege zu SAP, sondern nur über die DCW Perspektiven). Konkrete Details und Termine müssen noch erarbeitet und abgestimmt werden.

Wie Sie sehen, haben wir einiges in den vergangenen Monaten auf den Weg bringen können.

Wir werden Sie über die weiteren Schritte und Ergebnisse wieder informieren und hoffen, dass die bisherigen Ergebnisse Ihre Zustimmung finden. Durch Ihre Anregungen, Kommentare und auch Kritik können wir erkennen, ob wir mit unseren Aktivitäten auf dem richtigen Weg sind. Daher sind wir für entsprechende Infos an die Ihnen bekannten Mailadressen dankbar.

Abschließend möchte ich es nicht versäumen, Ihnen ein besinnliches, ruhiges Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr zu wünschen!

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Junker

 
 
ARBEITSKREIS Rückblick

Arbeitskreis DCW-Anwender - Treffen am 02. Juni 2004 in Stuttgart

Trotz der Pfingstferien in Baden-Württemberg und Bayern waren mehr als 60 Teilnehmer zu dem COMMON - Arbeitskreis nach Stuttgart gekommen. Frau Christa Beck (Geschäftsführerin COMMON Deutschland) begrüßte die Teilnehmer in den Räumlichkeiten des IBM Forums in Stuttgart.

Anschließend berichteten Herr Gereon Feldges und Herr Ingo Junker von den zwischenzeitlichen Aktivitäten:

Mit insgesamt vier Firmen wurden Gespräche zum Thema "Fortbestand der DCW-Software" geführt. Da ConD schon lange an verbesserten Lösungen für die DCW-Kunden arbeitet, konnten bereits während der Gespräche fundierte Angebote unterbreitet werden. DCW und SoftM waren nur mit Beharrlichkeit und Stehvermögen davon zu überzeugen, dass viele DCW-Kunden primär den Fortbestand (incl. Weiterentwicklung) der DCW-Software und weniger eine Migration auf eine alternative Software wünschen. Die vierte Firma konnte die Anforderungen des Arbeitskreises nicht umsetzen. Doch als „Lohn“ für die Gespräche signalisierte DCW ein Überdenken der Aussagen vom Kundentag im Dezember 2003 und die drei Firmen gaben die Zusage, entsprechend den Wünschen des Arbeitskreises Konzepte zu erarbeiteten und am 02.Juni zu präsentieren.

Die Fa. ConD - bereits mehr als 15 Jahre Servicepartner von DCW - wird eine neue Firma gründen und ein Netzwerk von DCW-Beratern aufbauen; Beteiligungen von DCW-Kunden sind denkbar. So sollen neben einer leistungsfähigen Hotline und Anpassungen an die gesetzlichen Anforderungen auch Erweiterungen des Standards sowie kundenindividuelle Anforderungen realisiert werden. Alle Aktivitäten erfolgen im Kundenauftrag. Da die Software-Rechte bei SAP bleiben, müssen einige Voraussetzungen (z. B. Sourcecode beim Kunden, Eigentumsverzicht an Softwareänderungen etc.) gegeben sein. Die Module der Materialwirtschaft sollen über DCW-Österreich gewartet werden, sofern für die einzelnen Module genügend viel Kundenpotential existiert. Client-Server-Module werden nicht betreut; hier werden nur vergleichbare Alternativ-Produkte angeboten; Einschränkungen gibt es bei der Wartung/Pflege von Landesversionen.

Vortrag von Kay Schlak

Die Fa. SoftM hat bei einem internen Vergleich zwischen den Funktionalitäten der DCW-Software und SoftM-Suite hohe Übereinstimmung festgestellt. Es wurden einige Gründe aufgeführt, weshalb die Initiative des COMMON-Arbeitskreises - aus Sicht von SoftM (!) - keine sinnvolle Perspektive darstellt. Daraufhin präsentierte SoftM zwei Veredelungs-/ Migrationsvarianten.

DCW betonte in seinem Vortrag die Kundenzufriedenheit als erklärtes Unternehmensziel. DCW bietet "offiziell" Wartungsverlängerungen über 2008 an; dabei umfasst die Wartung weiterhin (leider) nur gesetzliche Änderungen. Dies gilt für alle Landesversionen und alle Module mit Ausnahme der Client-Server-Module. Auch die Hotline für alle Auslandsversionen ist geregelt (Osteuropa wird z. Z. noch verhandelt). Die Hotline soll ab Juli wieder auf 18:00h verlängert werden.

Im Juli erhalten die Kunden angepasste (wegen fehlender Weiterentwicklung) Wartungsverträge, die ab 2005 gültig sind. Weiterentwicklungen der DCW-Software über gesetzliche Anforderungen hinaus sollen evtl. auch mit Partnern realisiert werden; dies geschieht dann innerhalb des Standards (Updates über gewohntes pdf-Verfahren). Die Verhandlungen/Gespräche mit solchen Partnern laufen bereits. DCW begrüßt die Aktivitäten des COMMON-Arbeitskreises und wünscht – aufgrund der großen Teilnehmerzahl -,dass dieser zukünftig als Bindeglied zu den Kunden fungiert. DCW bietet dem Arbeitskreis vertiefende Gespräche zur Konkretisierung der Kundenanforderungen an.

Vortrag von Dr. Kemna

Auch wenn in der anschließenden Diskussion die teilweise unterschiedlichen Interessen der vertretenen Firmen deutlich wurden, so herrschte in nachfolgenden Punkten Konsens:

Das Konzept der Fa. SoftM entsprach - entgegen den Absprachen - nicht den Zielsetzungen des Arbeitskreises und wird nicht weiterverfolgt.

Bei ConD wurde die etwas aufwendigere Abwicklung wegen fehlender Lizenzrechte an der DCW-Software skeptisch gesehen. Allerdings hat ConD durch die bereits geleisteten Aktivitäten gezeigt, wie ernsthaft sie an dem Fortbestand der DCW-Software interessiert ist und dass sie für Weiterentwicklungen der Software momentan der glaubhafteste Partner ist.

Bei der Fa. DCW hat eine Bewegung in die gewünschte Richtung (auf die Kunden hin) begonnen. Die getroffenen Aussagen sind zu unverbindlich und in Bezug auf die Weiterentwicklung noch nicht ausreichend.

Es wurde beschlossen, mit den Firmen DCW und ConD weitere Gespräche zu führen. Der Arbeitskreis möchte von den beiden Konzepten das jeweils positive zusammenführen. Ziel ist die Konkretisierung der Angebote und eine neue vertragliche Zusicherung (evtl. durch eine feste Partnerschaft der Unternehmen), die neben der Wartung der gesetzlichen Anforderungen auch die Weiterentwicklung der Software langfristig gewährleistet.

Es hat sich bei diesem Treffen gezeigt, wie hilfreich COMMON als Plattform für gemeinsame Kundeninteressen ist. Nur weil die Anbieter sehen, dass viele Kunden an einem Strang ziehen, haben wir schon mehr bewegt als uns die Skeptiker zugetraut haben. Wir müssen allerdings noch mehr bewegen, um unsere Ziele ganz zu erreichen. Von daher wünschen wir uns, dass sich noch mehr Unternehmen unserem Arbeitskreis anschließen und für die nächsten Treffen eine noch regere Teilnahme

Erfreulich war die spontane Bereitschaft der Herren Dirk Stange (Fa. Gedore), Matthias Utrata (Fa. Temmler Pharma GmbH) und Jörg Zantopp (Fa. UBZ EDV-Anwendungs- & Organisationsberatung), zukünftig den Arbeitskreis aktiv mitzugestalten.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern, die durch ihre Präsens unsere gemeinsamen Ziele unterstützt haben und bei dem COMMON-Office für die gute Vorbereitung des Workshops ganz herzlich bedanken.

G. Feldges / I. Junker


Treffen am 26. Februar 2004 im KfH in Neu-Isenburg – Protokoll

An dem Anwendertreffen nahmen insgesamt 43 Teilnehmer/innen teil; unter ihnen auch Frau Jandeleit von COMMON Deutschland.

Alle Teilnehmer hatten mit der Anmeldung „10 Fragen in Zusammenhang mit DCW-Software“ beantwortet. Nach der Begrüßung durch Herrn Riedl (KfH) wurden die Rückmeldungen durch Herrn Feldges (KfH) und Herrn Junker (Zschimmer & Schwarz) präsentiert:

Lösungswege

Folgende Kernaussagen ließen sich aus den Antworten ableiten:
  • Die Mehrzahl der Anwender setzt die DCW-Software in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung/Controlling ein. Weniger vertreten waren die Anwendungsgebiete Einkauf, Vertrieb, Bestandsführung, Electronic Banking, elektronisches Archiv sowie Nutzer von Auslandsversionen.

  • Alle Anwender äußerten sich zufrieden mit der DCW-Software.

  • Alle sind an einem längerfristigen (über 2008 hinaus) Einsatz der DCW-Software interessiert. Erwartet werden hier mehr Garantien und eine bessere Qualität.

  • Bei den Anwesenden sind die angekündigten Besuche der SAP-Berater erst in den letzten Tagen angelaufen.

Die DCW-Anwender, die bereits durch SAP-Berater kontaktiert wurden, berichteten von diesen Besuchen. Es ist der Eindruck entstanden, dass in solchen Kontaktgesprächen die Kundenbedürfnisse nicht wirklich verstanden werden, sondern lediglich die Vorzüge von SAP-Installationen aufgezeigt werden. Bemängelt wurde, dass teilweise die Gesamtmigration auf unterschiedliche SAP-Beratungsfirmen verteilt werden muss. Außerdem sei die von SAP geforderte Vorhaltung von Kundenressourcen (zusätzlich zu SAP-Beratern und Programmierern) nicht leistbar. Während die bisher vorgestellten Lizenzmodelle/Kosten diskussionsfähig sind, erscheint der Aufwand für die Beratungsleistungen, die Migration/Umstellung sowie die Umstellung der DCW-Basis (wird offensichtlich separat angeboten) nicht bezahlbar.

Auf dem DCW-Kundentag war angekündigt worden, erste erfolgreiche Migrationen von DCW auf SAP im Januar 2004 zu präsentieren. Obwohl mindestens einer der anwesenden DCW-Anwender für die Pilotmigration geeignet war, war den Teilnehmern bisher kein einziger erfolgreicher Migrationsversuch bekannt.
Ein Anwender hat sich bereits definitiv für eine Ablösung der DCW-Software entschieden; allerdings gegen SAP.

Vier mögliche Lösungswege wurden im Rahmen einer offenen Diskussion beleuchtet und teilweise diskutiert. Alle genannten „Für“ und „Wider“ Aspekte wurden festgehalten. Im Anschluss an die Diskussion fasste Herr Junker nochmals diese Punkte zusammen. Zu jedem der Lösungswege wurden Aufgaben und Ziele formuliert, die von den AWK-Leitern mit DCW/SAP als auch mit möglichen Alternativanbietern geklärt werden sollen.
Ergebnisse hierzu sollen bis April/Mai 2004 vorliegen und im Rahmen einer weiteren AWK-Veranstaltung präsentiert werden, damit eine evtl. notwendige weiter Detailklärung und Entscheidungsvorbereitung so zeitig abgeschlossen sein kann, dass Kündigungsfristen zum Jahresende evtl. eingehalten werden können. Einen groben Zeitplan hierzu stellte Herr Feldges vor.

Es war deutlich spürbar, dass die Anwesenden alle Anstrengungen unternehmen wollen, gemeinsam den Fortbestand der DCW-Software besser abzusichern. Einige Teilnehmer boten spontan Räumlichkeiten für Folgeveranstaltungen an.

Ingo Junker und Werner Steigerwald, Leiter des Arbeitskreises


Nachdem auf dem DCW-Kundentag am 10.12.2003 offiziell bestätigt wurde, dass die DCW-Software spätestens ab dem 1.7.2004 "nicht mehr weiterlebt" (abgesehen von den gesetzlich erzwungenen Änderungen), sind als nächstes folgende Aktionen geplant:
  • 1. Evaluieren der Kundenwünsche mittels Fragebogen (Januar 2004)
    - genutzte DCW-Module
    - geplante Weiternutzung/Migration
    - Voraussetzungen für eine geplante Weiternutzung/Migration
    - Anforderungen an eine wirkliche Bestandskundenbetreuung
    - Preis-/Leistungsverhältnis bei Wartungsgebühren
    - etc.
     
  • 2. Treffen mit allen DCW-Kunden, die an einer weiteren Nutzung der DCW-Software interessiert
        sind (Januar 2004, voraussichtlich im Rhein/Main-Gebiet)
    - Erörterung von Lösungsmöglichkeiten
    - Definieren von konkreten Zielen für den Arbeitskreis (Kontaktaufnahmen, Angebotsvergleiche,
      Öffentlichkeitsarbeit etc.)
    - Abstimmen weiterer Aktivitäten


Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!
 
Ihre Christa Beck, Geschäftsführerin COMMON Deutschland
 
mit Ingo Junker und Werner Steigerwald, Leiter des Arbeitskreises