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ARBEITSKREIS Rückblick
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Arbeitskreis DCW-Anwender - Treffen am 02. Juni 2004 in Stuttgart
Trotz der Pfingstferien in Baden-Württemberg und Bayern waren mehr als 60 Teilnehmer zu dem COMMON - Arbeitskreis nach Stuttgart gekommen. Frau Christa Beck (Geschäftsführerin COMMON Deutschland) begrüßte die Teilnehmer in den Räumlichkeiten des IBM Forums in Stuttgart.
Anschließend berichteten Herr Gereon Feldges und Herr Ingo Junker von den zwischenzeitlichen Aktivitäten:
Mit insgesamt vier Firmen wurden Gespräche zum Thema "Fortbestand der DCW-Software" geführt. Da ConD schon lange an verbesserten Lösungen für die DCW-Kunden arbeitet, konnten bereits während der Gespräche fundierte Angebote unterbreitet werden. DCW und SoftM waren nur mit Beharrlichkeit und Stehvermögen davon zu überzeugen, dass viele DCW-Kunden primär den Fortbestand (incl. Weiterentwicklung) der DCW-Software und weniger eine Migration auf eine alternative Software wünschen. Die vierte Firma konnte die Anforderungen des Arbeitskreises nicht umsetzen. Doch als Lohn für die Gespräche signalisierte DCW ein Überdenken der Aussagen vom Kundentag im Dezember 2003 und die drei Firmen gaben die Zusage, entsprechend den Wünschen des Arbeitskreises Konzepte zu erarbeiteten und am 02.Juni zu präsentieren.
Die Fa. ConD - bereits mehr als 15 Jahre Servicepartner von DCW - wird eine neue Firma gründen und ein Netzwerk von DCW-Beratern aufbauen; Beteiligungen von DCW-Kunden sind denkbar. So sollen neben einer leistungsfähigen Hotline und Anpassungen an die gesetzlichen Anforderungen auch Erweiterungen des Standards sowie kundenindividuelle Anforderungen realisiert werden. Alle Aktivitäten erfolgen im Kundenauftrag. Da die Software-Rechte bei SAP bleiben, müssen einige Voraussetzungen (z. B. Sourcecode beim Kunden, Eigentumsverzicht an Softwareänderungen etc.) gegeben sein. Die Module der Materialwirtschaft sollen über DCW-Österreich gewartet werden, sofern für die einzelnen Module genügend viel Kundenpotential existiert. Client-Server-Module werden nicht betreut; hier werden nur vergleichbare Alternativ-Produkte angeboten; Einschränkungen gibt es bei der Wartung/Pflege von Landesversionen.
Vortrag von Kay Schlak
Die Fa. SoftM hat bei einem internen Vergleich zwischen den Funktionalitäten der DCW-Software und SoftM-Suite hohe Übereinstimmung festgestellt. Es wurden einige Gründe aufgeführt, weshalb die Initiative des COMMON-Arbeitskreises - aus Sicht von SoftM (!) - keine sinnvolle Perspektive darstellt. Daraufhin präsentierte SoftM zwei Veredelungs-/ Migrationsvarianten.
DCW betonte in seinem Vortrag die Kundenzufriedenheit als erklärtes Unternehmensziel. DCW bietet "offiziell" Wartungsverlängerungen über 2008 an; dabei umfasst die Wartung weiterhin (leider) nur gesetzliche Änderungen. Dies gilt für alle Landesversionen und alle Module mit Ausnahme der Client-Server-Module. Auch die Hotline für alle Auslandsversionen ist geregelt (Osteuropa wird z. Z. noch verhandelt). Die Hotline soll ab Juli wieder auf 18:00h verlängert werden.
Im Juli erhalten die Kunden angepasste (wegen fehlender Weiterentwicklung) Wartungsverträge, die ab 2005 gültig sind. Weiterentwicklungen der DCW-Software über gesetzliche Anforderungen hinaus sollen evtl. auch mit Partnern realisiert werden; dies geschieht dann innerhalb des Standards (Updates über gewohntes pdf-Verfahren). Die Verhandlungen/Gespräche mit solchen Partnern laufen bereits. DCW begrüßt die Aktivitäten des COMMON-Arbeitskreises und wünscht aufgrund der großen Teilnehmerzahl -,dass dieser zukünftig als Bindeglied zu den Kunden fungiert. DCW bietet dem Arbeitskreis vertiefende Gespräche zur Konkretisierung der Kundenanforderungen an.
Vortrag von Dr. Kemna
Auch wenn in der anschließenden Diskussion die teilweise unterschiedlichen Interessen der vertretenen Firmen deutlich wurden, so herrschte in nachfolgenden Punkten Konsens:
Das Konzept der Fa. SoftM entsprach - entgegen den Absprachen - nicht den Zielsetzungen des Arbeitskreises und wird nicht weiterverfolgt.
Bei ConD wurde die etwas aufwendigere Abwicklung wegen fehlender Lizenzrechte an der DCW-Software skeptisch gesehen. Allerdings hat ConD durch die bereits geleisteten Aktivitäten gezeigt, wie ernsthaft sie an dem Fortbestand der DCW-Software interessiert ist und dass sie für Weiterentwicklungen der Software momentan der glaubhafteste Partner ist.
Bei der Fa. DCW hat eine Bewegung in die gewünschte Richtung (auf die Kunden hin) begonnen. Die getroffenen Aussagen sind zu unverbindlich und in Bezug auf die Weiterentwicklung noch nicht ausreichend.
Es wurde beschlossen, mit den Firmen DCW und ConD weitere Gespräche zu führen. Der Arbeitskreis möchte von den beiden Konzepten das jeweils positive zusammenführen. Ziel ist die Konkretisierung der Angebote und eine neue vertragliche Zusicherung (evtl. durch eine feste Partnerschaft der Unternehmen), die neben der Wartung der gesetzlichen Anforderungen auch die Weiterentwicklung der Software langfristig gewährleistet.
Es hat sich bei diesem Treffen gezeigt, wie hilfreich COMMON als Plattform für gemeinsame Kundeninteressen ist. Nur weil die Anbieter sehen, dass viele Kunden an einem Strang ziehen, haben wir schon mehr bewegt als uns die Skeptiker zugetraut haben. Wir müssen allerdings noch mehr bewegen, um unsere Ziele ganz zu erreichen. Von daher wünschen wir uns, dass sich noch mehr Unternehmen unserem Arbeitskreis anschließen und für die nächsten Treffen eine noch regere Teilnahme
Erfreulich war die spontane Bereitschaft der Herren Dirk Stange (Fa. Gedore), Matthias Utrata (Fa. Temmler Pharma GmbH) und Jörg Zantopp (Fa. UBZ EDV-Anwendungs- & Organisationsberatung), zukünftig den Arbeitskreis aktiv mitzugestalten.
Wir möchten uns bei allen Teilnehmern, die durch ihre Präsens unsere gemeinsamen Ziele unterstützt haben und bei dem COMMON-Office für die gute Vorbereitung des Workshops ganz herzlich bedanken.
G. Feldges / I. Junker
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Treffen am 26. Februar 2004 im KfH in Neu-Isenburg Protokoll
An dem Anwendertreffen nahmen insgesamt 43 Teilnehmer/innen teil; unter ihnen auch Frau Jandeleit von COMMON Deutschland.
Alle Teilnehmer hatten mit der Anmeldung 10 Fragen in Zusammenhang mit DCW-Software beantwortet. Nach der Begrüßung durch Herrn Riedl (KfH) wurden die Rückmeldungen durch Herrn Feldges (KfH) und Herrn Junker (Zschimmer & Schwarz) präsentiert:
Lösungswege
Folgende Kernaussagen ließen sich aus den Antworten ableiten:
- Die Mehrzahl der Anwender setzt die DCW-Software in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung/Controlling ein. Weniger vertreten waren die Anwendungsgebiete Einkauf, Vertrieb, Bestandsführung, Electronic Banking, elektronisches Archiv sowie Nutzer von Auslandsversionen.
- Alle Anwender äußerten sich zufrieden mit der DCW-Software.
- Alle sind an einem längerfristigen (über 2008 hinaus) Einsatz der DCW-Software interessiert. Erwartet werden hier mehr Garantien und eine bessere Qualität.
- Bei den Anwesenden sind die angekündigten Besuche der SAP-Berater erst in den letzten Tagen angelaufen.
Die DCW-Anwender, die bereits durch SAP-Berater kontaktiert wurden, berichteten von diesen Besuchen. Es ist der Eindruck entstanden, dass in solchen Kontaktgesprächen die Kundenbedürfnisse nicht wirklich verstanden werden, sondern lediglich die Vorzüge von SAP-Installationen aufgezeigt werden. Bemängelt wurde, dass teilweise die Gesamtmigration auf unterschiedliche SAP-Beratungsfirmen verteilt werden muss. Außerdem sei die von SAP geforderte Vorhaltung von Kundenressourcen (zusätzlich zu SAP-Beratern und Programmierern) nicht leistbar. Während die bisher vorgestellten Lizenzmodelle/Kosten diskussionsfähig sind, erscheint der Aufwand für die Beratungsleistungen, die Migration/Umstellung sowie die Umstellung der DCW-Basis (wird offensichtlich separat angeboten) nicht bezahlbar.
Auf dem DCW-Kundentag war angekündigt worden, erste erfolgreiche Migrationen von DCW auf SAP im Januar 2004 zu präsentieren. Obwohl mindestens einer der anwesenden DCW-Anwender für die Pilotmigration geeignet war, war den Teilnehmern bisher kein einziger erfolgreicher Migrationsversuch bekannt.
Ein Anwender hat sich bereits definitiv für eine Ablösung der DCW-Software entschieden; allerdings gegen SAP.
Vier mögliche Lösungswege wurden im Rahmen einer offenen Diskussion beleuchtet und teilweise diskutiert. Alle genannten Für und Wider Aspekte wurden festgehalten. Im Anschluss an die Diskussion fasste Herr Junker nochmals diese Punkte zusammen. Zu jedem der Lösungswege wurden Aufgaben und Ziele formuliert, die von den AWK-Leitern mit DCW/SAP als auch mit möglichen Alternativanbietern geklärt werden sollen.
Ergebnisse hierzu sollen bis April/Mai 2004 vorliegen und im Rahmen einer weiteren AWK-Veranstaltung präsentiert werden, damit eine evtl. notwendige weiter Detailklärung und Entscheidungsvorbereitung so zeitig abgeschlossen sein kann, dass Kündigungsfristen zum Jahresende evtl. eingehalten werden können. Einen groben Zeitplan hierzu stellte Herr Feldges vor.
Es war deutlich spürbar, dass die Anwesenden alle Anstrengungen unternehmen wollen, gemeinsam den Fortbestand der DCW-Software besser abzusichern. Einige Teilnehmer boten spontan Räumlichkeiten für Folgeveranstaltungen an.
Ingo Junker und Werner Steigerwald, Leiter des Arbeitskreises
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Nachdem auf dem DCW-Kundentag am 10.12.2003 offiziell bestätigt wurde, dass die DCW-Software spätestens ab dem 1.7.2004 "nicht mehr weiterlebt" (abgesehen von den gesetzlich erzwungenen Änderungen), sind als nächstes folgende Aktionen geplant:
- 1. Evaluieren der Kundenwünsche mittels Fragebogen (Januar 2004)
- genutzte DCW-Module
- geplante Weiternutzung/Migration
- Voraussetzungen für eine geplante Weiternutzung/Migration
- Anforderungen an eine wirkliche Bestandskundenbetreuung
- Preis-/Leistungsverhältnis bei Wartungsgebühren
- etc.
- 2. Treffen mit allen DCW-Kunden, die an einer weiteren Nutzung der DCW-Software interessiert
sind (Januar 2004, voraussichtlich im Rhein/Main-Gebiet)
- Erörterung von Lösungsmöglichkeiten
- Definieren von konkreten Zielen für den Arbeitskreis (Kontaktaufnahmen, Angebotsvergleiche,
Öffentlichkeitsarbeit etc.)
- Abstimmen weiterer Aktivitäten
Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!
Ihre Christa Beck, Geschäftsführerin COMMON Deutschland
mit Ingo Junker und Werner Steigerwald, Leiter des Arbeitskreises
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